Review – Primal Carnage

„Dinos sind cool“ hat sich wohl das Indie-Entwickler-Studio Lukewarm Media gedacht und letztes Jahr das aktuellste und beste Dino Spiel seit langem veröffentlicht.

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Mensch gegen Dino
Primal Carnage ist ein reiner Multiplayer Shooter. Auf Seiten der Menschen stehen der Command mit seinem schweren MG und einem Granatwerfer, der indianische Pfadfinder mit seiner Shotgun und Leuchtfackeln (blendet Feinde), Pyro mit seinem Flammenwerfer samt Kettensäge (Gears of War?) und Granaten, Trapper mit einer Netzkanone um Dinos zu fangen und sie dann erdolcht oder seine zwei Pistolen zieht. Zu guter Letzt fehlt noch Frauen Power und da kommt die Wissenschaftlerin ins Spiel. Diese benutzt ihr Scharfschützengewehr oder Betäubungspfeile. Übrigens werden die Menschen aus der klassischen Ego-Perspektive gesteuert.

Auf der anderen Seite sind die geliebten Dinosaurier, welche aus der 3rd Person gesteuert werden. Da hätten wir den kleinen und flinken Novaraptor der mit seinen scharfen Krallen seine Opfer von hinten erledigt. Der Dilphosaurus spuckt seinen Gegner Säure ins Gesicht um ihre Sicht zu verschlechtern  und sein giftiger Biss sorgt für anhaltenden Schaden. Zu den kleinen Saurier gehört noch der fliegende Pteranodon. Dieser lässt sich von oben herabstürzen um die Menschen in die Luft zu heben und sie dann fallen lässt.
Damit die Action nicht fehlt, gibt es auch die mächtigen Tiere wie den Tyrannosaurus Rex, den Carnotaurus oder den Spinosaurus.

Roooaarrrr
Momentan gibt es nur zwei verschiedene Spielmodi, nämlich den klassischen Team Deathmatch oder eine Mischung zwischen Herrschaft und Rush. Hier müssen die Spieler auf Seiten der Menschen unterschiedliche Ziele halten um am Schluss mit einem Helikopter zu entkommen. Die Spieler auf der Dinosaurier Seite müssen genau dies verhindern.
Die Spielmodi bringen kaum Abwechslung aber die insgesamt 8 Schauplätze können was bieten. Da hätten wir einen Hafen inklusive angelegtem Schiff, ein Waldstück mit einer Schlucht, eine Basis im Dschungel oder auch einen Flughafen bei Nacht und Regen. Allesamt wunderschön und unterschiedlich designt.

Auch der Sound hört sich richtig gut an. Wenn dir ein entgegenlaufender T-Rex anfängt zu brüllen, kriegt man schon Gänsehaut. Hört man hingegen einen Raptoren muss man schon fast denken: „Ach, wie süss!“ Auch bei den Waffensounds kann das Spiel punkten. Der Flammenwerfer brennt sich quasi in eure Ohren. Bei den Schritten der grossen Saurier fehlt aber der nötige Wumms. Schade.

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Fazit
Lange hab ich nach einem guten Dinosaurierspiel gesucht und wurde mit Primal Carnage endlich fündig. Leider fehlt es an Abwechslung was die Spielmodi angeht aber die unterschiedlichen Maps machen dies wieder wett. Die Klassen (Mensch und Dino) spielen sich abwechslungsreich und flüssig. Hat man ein gutes Team, ist das Spiel schon so gut wie gewonnen.
Für Dauerzocken ist Primal Carnage aber nicht geeignet, eher als Zwischendurch Spiel.

Laut den Entwicklern sollen später noch mehr Maps und Spielmodi dazukommen. Ich hoffe es. Dann bekommt das Spiel die volle Wertung.

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