Review – Bioshock

Bishock wp

Heute in der Review-werkstatt Bishock. Ein Spiel von den Entwicklern 2K Games, das im Jahre 2007 auf den Markt kam. Hierbei handelt es sich um ein Ego-Shooter, das mit Elementen von Rollenspielen und Survival Horror erweitert wird und so einen interessanten Mix schafft. In Bioshock geht es um Jack. Dieser sitzt gerade im Flugzeug um seine Verwandtschaft zu besuchen. Aber während des Fluges über den Atlantik stürzt das Flugzeug ab und man rettet sich, während um einen die Flammen lichterloh in den Nachthimmel schlagen, auf eine kleine Insel mit einem merkwürdig aussehenden Leuchtturm. Da mein nichts mehr hat aus der Kleidung die man trägt entscheidet man sich jäh diesen zu betreten, doch da kaum ist man hineingetreten fällt auch schon die Tür hinter einem zu und es ist dunkel. Dann geht das Licht an und man steht vor einer großen Statur die einem in Rapture willkommen heißt. Weiter unten findet man eine Tauchkugel, da es sowie so kein zurück gibt steigt man ein und taucht in die tiefen und dort ist sie die Unterwasserstadt Rapture auf den ersten Blick ein Prachtstück der Ingenieurskunst. Aber kaum ist die Tauchkugel unten angekommen muss man sehr schnell feststellen, dass das was von draußen prächtig aussieht drinnen ein einziges Desaster ist. Die Menschen die dort lebten, sind nun geistig kranke und körperlich entstellt. Dem einzigen den man vertrauen kann ist  eine Person über die man ihm ständigen Funkkontakt steht und von der man vieles über Rapture und dessen Werdegang erfährt. Als großer Gegner steht ihr einem Andrew Ryan – dem König von Rapture – wie ihn Atlas zu Anfang nennt. Man lernt diese Person sehr schnell zu verabscheuen. Somit ist das Ziel klar man muss Andrew Ryan loswerden um aus Rapture fliehen zu können. Atlas unterstützt einem tatkräftig mit Informationen. Er hat durch Andrew Ryan ihm verlauf des Spiels einen schweren Verlust erfahren müssen, dass er nun von Hass beseelt ist, ist nur verständlich. Aber er fängt seit dem an von ‚unserer Rache‘ zu sprechen. Kann man Atlas jetzt noch blind vertrauen ? Wird sein Zorn und sein Hass nicht vielleicht in Willkür umschlagen und vielleicht einem selbst treffen? Aber man sollte ja keine Ahnung haben wer hinter Andrew Ryan und Atlas wirklich stecken…..Das soll es erst mal zur Story gewesen sein. Kommen wir nun zum Gameplay, Musik und Atmosphäre des Spiels. Bioshock ist ein Ego-Shooter bedeutet also ballern was das Zeug halt unterstützend kommen noch die sogenannten Plasmide, Fähigkeiten die durch Genmanipulation entwickelt wurden. Je nach Art des Plasmids kann man eine Elektroschock einem Gegner entgegen schleudern der diesen kurzzeitig lähmt oder man erhält telekinetische Fähigkeiten. Das ist unglaublich interessanten und es macht Spaß mit ihnen herum zu experimentieren und so seinen eigenen Stil zu erledigen der Feinde zu finden. Bei den Waffen steht einem eine große Auswahl zur verfügen von der Rohrzange und der Pistole bis hin zum Granatnen- und Flammenwerfer. Ich persönlich habe mit der Schrottflinte in Kombination des Elektroplasmids meinen Feinden das Leben zur Hölle gemacht. Als Feinde treten einem die geistig kranken Bewohners Raptures entgegen die ihn verschieden starken Variationen vorkommen, aber auch Sicherheitskameras, fliegende Geschütze und Wachkanonen. Ein spezieller Gegner dem man sehr früh im Spiel trifft ist der Big Daddy der meist von einer Little Sister begleitet wird. Dieser Gegner ist der einzige freundliche Feind der einem nicht sofort angreift und umbringen will. Das man dennoch diesen Gegner früher oder später tötet wird dadurch bestimmt, dass die kleinen Little Sisters für die Adamproduktion entscheiden sind. Mit ADAM einem Stoff den die Little Sisters gewinnen, kann man an Automaten Verbesserungen für den Kampf, das Hacken, die Plasmide und so weiter erwerben. Die Little Sisters haben aber auch einen Story relevants, den ob man sie ausbeutet oder rettet bestimmt das Ende von Bioshock. Ein anderer wichtiger Aspekt ist das Hacken. In Rapture trefft ihr immer wieder auf Automaten wo ihr euch Munition, Verbandskasten und ähnliche nützliche Gegenstände kaufen könnt und auf Safes und hier kommt das Hacken ins Spiel damit könnt ihr die Safes öffnen um an Items und Geld zu kommen und bei den Automaten erweitert sich euer Angebot und der Preis für die Artikel sinkt. Die Musik unterstützt die von vornherein gegebene Atmosphäre durch dieses Unterwasserstadt sehr gut. Auch in die Abschnitte in denen der Gruselfaktor steigt, sorgt die Musik und Soundkulisse noch mal für einen noch brillanteren Gesamteindruck. Auch die Vertonungen der einzelnen Charaktere ist sehr, sehr überzeugend und gibt jedem eine persönliche Note, die das Gesamtbild der Atmosphäre noch einmal steigert.
Als Fazit kann man sagen Bioshock hat eine großartige Spielwelt und eine wunderbare Story die einige Überraschungen bereit hält. Ein sehr tiefes und umfassendes Universum das man mit bloßen Durchspielen nicht ganz erfassen kann, man sollte daher immer das Auge offen halten nach Tonbändern. Überzeugende Charaktere eine dichte und glaubhafte Story gemischt mit einer klasse Atmosphäre und toller musikalischer Untermalung. Wer es noch nicht gespielt hat, holt es unbedingt nach. Ich vergebe daher Fünf von Fünf Wertungsbären.

Wertung:  5er grün1

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