Review – The Gunstringer (Kinect)

Ein riesen Theater!
Schon das Intro zeigt, dass sich Twisted Pixel etwas hat einfallen lassen.
Ein Taxi hält an und eine attraktive junge Frau steigt aus. Läuft ins Theater zu ihrem Platz und man kann sehen, das sich der Raum langsam füllt (beliebtes Theaterstück?). Jetzt sind wir hinter der Bühne. Hier machen sich die Mitarbeiter schon bereit für den Auftritt und holen die Marionetten-Puppe. Diese legen sie auf die Bühne und vergraben sie (warum, erzähl ich später). Auch der Grabstein fehlt nicht. Und nun beginnt das Theaterstück „The Gunstringer“.

Ihr übernehmt die Kontrolle des Gunstringers. Dieser ist aus seinem Grab auferstanden um sich an seinen früheren Kameraden zu rächen, da sie ihn verraten haben. So betritt er die Welt als Skelett und beginnt seinen Rachefeldzug. Natürlich darf bei einem solchen Theater ein Erzähler nicht fehlen. Leider ist die Sprachausgabe auf Englisch, dafür gibt es deutsche Untertitel. Doch ist es ab und zu schwer, während dem Spielen gleichzeitig auch noch die Untertitel zu lesen. Immerhin klingt die Sprachausgabe überzeugend.

Der erste Level, auch Prolog genannt, bringt euch die Steuerung des Gunstringers näher. So steuert ihr die Puppe mit der linken Hand nach links und rechts und könnt natürlich auch springen. Mit der rechten Hand, zielt ihr auf die Gegner und befördert sie ins Jenseits.
Auch wenn „The Gunstringer“ ein Rail-Shooter ist, mit Jump `n` Run Abschnitten, macht es doch sehr viel Spass und enthält genug Abwechslung.
Schon nach kurzer Zeit trefft ihr auch schon auf euren ersten Ex-Kameraden. In dem sich der Gunstringer hinter Kisten und Steinen versteckt, kann er seine Ziele anvisieren und dann schnell seine Kugeln abfeuern.
Später im Spiel wird es noch mehr von diesen Momenten geben, wo man sich hinter Kisten, Fässern, Steinen und was noch so herumliegt, verstecken muss, die Gegner anvisiert und dann im richtigen Moment seine Schüsse abfeuert.
Viel Koordination ist bei den zweihändigen Revolvern gefragt. So müsst ihr mit beiden Händen gleichzeitig Zielen können und das gestaltet sich häufig als etwas schwer. Aber trotzdem macht es Spass mit 2 Revolvern den Gegnern in den Arsch zu treten.

Landschaft & Gegner
Das ganze Spiel ist in 6 Stücke aufgeteilt. So behandelt jedes Stück einen Ex-Kameraden des Gunstringers. Je nach dem welches Stück man auswählt, verändert sich die Umgebung und die Gegner. Im ersten Stück müsst ihr den Ölbaron ausschalten. Dieses Stück besteht wiederum aus 5 Abschnitte in denen ihr durch Dörfer zieht, vor Schlangen flüchtet, rollenden Steinen ausweicht und vieles mehr. Hier ist sehr viel Abwechslung im Spiel.
Auch ein Pferd besitzt der Gunstringer und so werdet ihr auch darauf reiten können. Da sich unsere Puppe mit dem Pferd schneller bewegen kann, ist hier jetzt mehr Konzentration gefragt, sonst landet ihr in Abgründen oder sonst was, das euch Schaden kann. im späteren Spielverlauf wird es noch andere Reittiere geben so auch ein entführtes Schiff.
Da im ersten Stück des Ölbarons im klassischen Wilden Westen gespielt wird, bestehen eure Gegner aus feindlichen Cowboys, Schlangen, Aasgeiern und auch solche die Dynamit werfen. Zum Glück kann Dynamit auch anvisiert werden und abgeschossen werden. Im zweiten Stück trefft ihr dann hingegen auf Krokodile, Holzfäller und Enten die euch ins Gesicht fliegen.

Da „The Gunstringer“ ein Theaterstück ist, erscheint hin und wieder eine Hand im Bild und lässt riesen Steine in eure Richtung rollen denen ihr ausweichen müsst. Diese Hand kann aber auch nützlich sein. Im Endkampf gegen den Ölbaron könnt ihr in bestimmten Momenten eure Faust nach unten schlagen und so schon wird der Ölbaron flach gehauen. Hier lacht das Publikum und wirft euch zum Schluss Rosen auf die Bühne. Doch werden die euch auch aus „buhen“ wenn ihr Schaden verliert. Für Motivation ist so gesorgt. Für kurze Zeit erhält ihr auch Pump-Guns oder Flammenwerfer um die Gegner einzuheizen. Doch leider nur an bestimmten Stellen des Spiels.

Die Besten!
Je nachdem, wie viele Gegner ihr ausschaltet und wie viel Schaden ihr nehmt kriegt ihr Punkte. Bei Schaden verliert ihr natürlich. Um mehr Punkte zu sammeln, könnt ihr im Spiel Nachos auflesen und so die Punkte verdoppeln die ihr schiesst. Am Ende eines Abschnitts gibt es dann eine goldene, silberne oder bronzene Medaille, je nach Höhe der Punkte. Die punkte könnt ihr dann unter Bestenliste mit anderen vergleichen und nachschauen wer der Beste ist. Die verdienten Punkte können später in neue Features und Items investiert werden oder auch in neue Kostüme.
Auch Koop bietet das Spiel. Doch leider war die Erkennung sehr schlecht bei mir und klappte nicht richtig.
Trotzdem ist „The Gunstringer“ ein gelungenes Spiel geworden.

Fazit
„The Gunstringer“ erzählt eine gute Story und kann mit viel Witz und Charme überzeugen. Auch der Look passt perfekt und für Abwechslung ist gesorgt. Immer wieder wechselt das Spiel zwischen Jump`n` Run hin und her und auch das verstecken hinter Kisten sorgt für Abwechslung. Nach „Rise of Nightmares“ ist „The Gunstringer“ vielleicht der nächste Must-Have für Kinect Besitzer. Eine Überlegung ist es jedenfalls Wert.

4er gelb

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