Review – Rogue Legacy

Heute schauen wir uns ein Spiel aus dem Hause Cellar Door Games an, nämlich Rogue Legacy. Dieses kleine Indie-Entwickler Studio sollte durch Spiele wie Don’t Shit Your Pants oder Band of Bears bekannt oder zumindest aufgefallen sein. Bei Rogue Legacy handelt es sich um ein rogue- lite Spiel, falls ihr euch jetzt fragt: „Was ist ein ‚rogue-lite‘ Spiel?“, dann eine kleine Erklärung. In dieser Art von Spiel werden die Dungeons durch die ihr euch schlagt zufällig generiert, dass heißt jedes mal wenn ihr den Dungeon erneut betretet ist er komplett neu Angeordnet. In Rogue Legacy spielt ihr einen Ritter der eine Burg, einen Wald, einen Mayatempel und die tiefen Abgründe erforschen will und die Endbosse in jeden der Gebiete bezwingen muss, um den letzten Boss hinter der goldenen Tür ganz am Anfang zu besiegen. Doch er stirbt und das Abenteuer ist vorbei, tja Pech so endet das Spiel und ihr werden euren 14€ nachtrauern die ihr dafür hingeblättert habt. Ach Quatsch ihr sterbt und einer euer Nachkommen muss statt euer die Burg und die anderen Gebiete bezwingen. Der Tod ist ein fundamentaler Bestandteil des Spiel und mit ihm kommt die erste Besonderheit des Spiels zum Tragen, denn eure Nachkommen sind alle unterschiedlich nicht nur vom Geschlecht nein auch ein jeder von ihnen bringt eine oder auch mehrere Krankheiten bzw. Behinderungen mit. Diese können wie folgt aussehen, wenn der Nachkomme an ADHD leidet hat er soviel Energie das er erheblich schneller läuft als andere Nachkommen. Ein anderes Beispiel er oder sie leidet an Dwarfness (Zwergenwuchs) und Collerblindness (Farbenblindheit), dann ist der Nachkomme sehr klein und der Bildschirm wird schwarz-weiß. Diese Nachteile können ihre Vor- und Nachteile haben, so solltet ihr möglichst schnell lernen was was bedeutet, denn Dwarfness zum Beispiel ist praktisch, weil ein kleinwüchsiger Nachkomme durch kleine Geheimwege kommt, die Abkürzungen oder auf Wege zu Schätzen sein können, aber seine Angriffsdistanz ist dafür recht klein. Während eurer Reise durch die Gebiete trefft ihr auf zahlreiche Gegner die es zu töten gilt in den meisten Fällen, ihr solltet sie aber lieber töten da sie ab und zu Goldmünzen fallen lassen, diese könnt ihr natürlich auch in Truhen finden. Geld ist sehr wichtig denn es bestimmt euren Fortschritt zu größten Teilen, eure Fertigkeiten sind natürlich ebenso wichtig. Was könnt ihr nun also mit Geld machen? Nachdem ihr gestorben seid und euren Nachkommen gewählt habt, kommt ihr zu eurer kleinen Burg, die viele verschiedene Ausbaumöglichkeiten hat. Zu Anfang ist das nur einer, aber sobald ihr einen Punkt in eine Upgrade gesteckt habt werden weiter Upgrades freigeschaltet so wächst eure Burg und ihr erhaltet weiter Klassen die eure Nachkommen haben können oder mehr Leben, Angriffsschaden u.s.w. Ein ganz wichtiger Punkt sind die drei NPCs die euch zur Seite stehen können, das sind zum einen der Schmied, die Verzauberin und der Architekt. Der Schmied kann euch neue Ausrüstungen bereitstellen, wenn ihr ihm Blaupausen bringt, die ihr in Truhen finden könnt. Die Verzauberin kann Runen in Rüstungen einprägen, die Runen findet ihr ebenfalls in Truhen, meistens sind diese aber in sogenannten Feentruhen, um diese zu öffnen musst ihr immer kleine Aufgaben lösen zum Beispiel „Ereiche mich in 5 Sekunden.“ oder „Sieh nicht hin.“. Der Architekt kann für eine Gebühr den Dungeon quasi einfrieren sodass er beim Betretten sich nicht neu generiert. Es gibt noch zwei weiter NPCs die in der Burg auf euch warten und den Torwächter der euch vor betreten des Dungeons euer ganzen Geld abknüpft. Eine Story gibt es auch die wird in Form von Tagebüchern erzählt, die ihr im Schloß findet manchmal enthalten sie nützlichen Tipps und Hinweise. Ihr solltet dabei aber bedenken Rogue Legacy ist ein Spiel das eher durch Gameplay denn Story glänzt. Kommen wir zum Abschluss Resümee von mir Rogue Legacy ist ein Sehr schönes Spiel optisch wie auch Gameplay technisch. Kleine Abzüge werde ich jedoch vornehmen müssen. Die Musik wird nachdem x-mal hören nervig, die Steuerung mit der Tastaur ist leicht zickig manchmal und mir persönlich fehlt die Langzeitmotivation. Denn diese Spiel hat in mir für Frust gesorgt, was sich negativ auf die Spielmotivation auswirkt. Aber das sei hier nochmal gesagt so ging es mir, euch kommt es vielleicht nicht so vor. Somit lautet meine Wertung vier mit einem kleinen minus von fünf Wertungsbären.

Wertung: 4er gelb

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